Uganda zeigt Afrika aus einer anderen Perspektive. Dichte Regenwälder, weite Savannen und wasserreiche Landschaften verbinden sich zu einer Reise, die von Vielfalt und Intensität geprägt ist. Diese Route führt vom Viktoriasee im Süden bis in die Nationalparks des Westens – und traversiert dabei vollständig unterschiedliche Ökosysteme.
Sie erleben Nashörner zu Fuß im Ziwa Rhino Sanctuary, die gewaltige Kraft der Murchison Falls am Nil, Schimpansen im Kibale Forest, die baumkletternden Löwen von Ishasha und schließlich die vielleicht intensivste Begegnung der Reise: Berggorillas im Bwindi Impenetrable Forest. Jeder Abschnitt bringt eine neue Facette Ugandas hervor – offene Landschaften gehen über in dichten Wald, weite Sicht in unmittelbare Nähe.
Sie erleben:
Uganda wirkt leiser. Weniger Weite, mehr Nähe. Weniger Distanz, mehr Intensität.
Empfang am Entebbe International Airport. Transfer zum Precious Guesthouse (ca. 10 km / 15–20 Min.). Es erwartet Sie eine ruhige Unterkunft nahe dem Viktoriasee mit WLAN, Bar, Restaurant und Vogelbeobachtung im Garten.
Frühe Abfahrt Richtung Norden (ca. 180 km / 3,5–4 Std. zum Ziwa Rhino Sanctuary). Geführtes Rhino Trekking zu Fuß: Begleitet von Rangern nähern Sie sich Schritt für Schritt den Nashörnern – ruhig, respektvoll, und einem besonderen Gefühl für die Präsenz dieser beeindruckenden Tiere. Das Sanctuary ist ein wichtiges Schutzprojekt zur Wiederansiedlung der Nashörner in Uganda.
Weiterfahrt (ca. 170 km / 3–4 Std.) zum Murchison Falls National Park. Besuch der Murchison Falls am Nachmittag: Der Nil zwängt sich durch eine nur wenige Meter breite Felsspalte – laut, kraftvoll, beeindruckend. Unterkunft: Murchison River Lodge am südlichen Nilufer.
Morgenpirschfahrt in den weiten, offenen Ebenen des nördlichen Parkteils: Freuen Sie sich auf Elefanten, Giraffen (inkl. der seltenen Rothschild-Giraffe), Büffelherden, Uganda-Kobs, und mit Glück Löwen im Morgenlicht. Die Landschaft ist durchzogen von Palmen und offenen Grasflächen.
Nachmittag: Bootsfahrt auf dem Nil flussaufwärts zu den Murchison Falls (ca. 2–3 Std.) Beobachten Sie Flusspferde im Wasser, Krokodile am Ufer, Elefanten beim Trinken, eine Vielzahl an Vogelarten. Am Ende der Fahrt öffnet sich der Blick auf die Fälle aus nächster Nähe.
Lange Transferetappe (ca. 350 km / 6–7 Std.) durch ländliche Regionen Ugandas; es erwartet Sie ein bewusster Übergang zwischen zwei vollkommen unterschiedlichen Ökosystemen. Die Savanne weicht Teeplantagen, die Vegetation wird dichter, die Luft feuchter. Ankunft am Kibale Forest Nationalpark am Nachmittag.
Unterkunft: Chimpanzee Forest Lodge, gelegen am Waldrand auf 100 Hektar, mit gepflegten Gärten, Teeplantagen und einheimischer Wäldern. Erfreuen Sie sich am Blick auf den Kibale Nationalpark, die Kraterseen und die Rwenzori-Berge.
Morgens: Geführter Spaziergang im Bigodi Wetland Sanctuary, eines der artenreichsten Feuchtgebiete Ugandas. Affenarten in den Baumkronen, üppige Vogelwelt, Einblicke in die lokale Gemeinschaft. Es erwartet Sie ein ruhiger und sanfter Einstieg in den Tag.
Anschließend: Schimpansen Trekking im Kibale Forest (ca. 2–6 Std.). Mit erfahrenen Rangern durch dichten Regenwald zur habituierten Schimpansengruppe. Über 1.000 Schimpansen leben im Kibale und bilden somit eine der höchsten Dichten weltweit. Nehmen Sie Interaktionen, Rufe, und Bewegungen durch die Baumkronen wahr.
Fahrt in den Queen Elizabeth National Park (ca. 160 km / 3–4 Std.) – Regenwald weicht offenen Landschaften, Teeplantagen und weiten Ebenen. Erste Pirschfahrt bei Einfahrt in den Park: Elefanten, Büffel, Antilopenarten, mit Glück erste Raubtiere.
Unterkunft: Twin Lakes Safari Lodge – erhöht am Rand einer Steilwand zwischen zwei Kraterseen, 8 Canvas-Zelte mit privatem Bad und schattiger Veranda, Blick auf den Kazinga Channel. Elefanten ziehen gelegentlich unter den Akazien vorbei.
Morgenpirschfahrt in den offenen Savannen und Feuchtgebieten des Queen Elizabeth Nationalpark: Es erwarten Sie Elefanten, Büffelherden, Uganda-Kobs, mit Glück Löwen oder andere Raubtiere. Das weiche Morgenlicht schafft ideale Beobachtungsbedingungen.
Nachmittag: Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel, der Wasserweg verbindet Lake Edward und Lake George und gehört zu den tierreichsten Wasserstraßen Afrikas. Beobachten Sie große Flusspferdgruppen, Krokodile, Elefanten am Ufer, sowie eine Vielzahl an Vogelarten aus nächster Nähe.
Fahrt südlich durch den Queen Elizabeth Nationalpark in die Ishasha-Region (ca. 90 km / 2–3 Std.), die Strecke ist Teil der Safari, Tierbeobachtungen entstehen entlang des Weges. Ishasha ist bekannt für weite Ebenen, Feigenbäume und den Ishasha-Fluss.
Nachmittagspirschfahrt: besonders bekannt ist diese Region für die baumkletternden Löwen, die sich häufig in den Ästen großer Feigenbäume aufhalten, ein ungewöhnliches und zugleich eindrucksvolles Spektakel. Unterkunft: Ishasha Jungle Lodge – umweltfreundlich aus lokalen Materialien gebaut, direkt am Fluss, Cottages mit erhöhter Holzterrasse und Grasdach.
Letzte Morgenpirschfahrt in Ishasha im weichen Licht, hier bietet sich noch einmal die Chance, Baumlöwen und Elefanten entlang des Flusses zu beobachten.
Weiterfahrt zum Bwindi Impenetrable Forest (ca. 70–90 km / 2–3 Std.). Mit zunehmender Höhe wird die Vegetation dichter, die Luft frischer.
Unterkunft: Haven Lodge Buhoma. Die Lodge liegt erhöht mit Blick in den dichten Regenwald, nahe dem Ausgangspunkt für das Gorilla Trekking. Es erwarten Sie Drei-Gänge-Menüs, WLAN, private Balkone mit Waldsicht. Der Nachmittag dient der ruhigen Vorbereitung auf das Trekking.
Frühstart zum Gorilla Trekking. Nach Ranger-Briefing und Gruppeneinteilung erfolgt die Wanderung in den Bwindi Impenetrable Forest, einem der ursprünglichsten Regenwälder Afrikas. Schmale Pfade, dichtes Unterholz, stetig wechselnde Vegetation. Dauer ca. 2–6 Stunden.
Begegnung mit der habituierten Gorillafamilie für bis zu eine Stunde: ruhige Bewegungen der Gruppe, spielende Jungtiere, die stille Präsenz des Silberrückens. Die Nähe ist beeindruckend und respektvoll gestaltet. Ein Moment, der lange nachwirkt.
Transfer vom Buhoma zum Kihihi Airstrip (ca. 45 km / 1,5 Std.) durch hügelige Landschaft. Inlandsflug von Kihihi nach Entebbe (ca. 1–1,5 Std.), aus der Luft genießen Sie noch einmal den Blick auf die vielfältige Landschaft Ugandas, von dichtem Wald bis zu weiten Ebenen. Gepäck: max. 15–20 kg in weichen Reisetaschen.
Ankunft am Entebbe International Airport: Anschluss an internationalen Rückflug oder individuelle Weiterreise.
Komfortable Unterkunft nahe dem Viktoriasee auf der Berkeley Road in Entebbe. Einzel-, Doppel- und Familienzimmer mit eigenem Bad und Moskitonetzen. Kostenfreies WLAN, Bar und Restaurant, Vogelbeobachtung im Garten, Nähe zum Botanischen Garten Entebbe.
Auf 100 Hektar gepflegter Gärten, Teeplantagen und einheimischer Wälder, 22 km von Fort Portal. Wunderschöne Aussicht auf den Kibale Nationalpark, die alten Kraterseen und die Rwenzori-Berge. Direkter Zugang zum Park und zum Bigodi Wetland Sanctuary.
Spektakulärer Blick von der Steilwand auf den Queen Elizabeth National Park und den Kazinga Channel. 8 geräumige Canvas-Zelte mit eigenem Bad und schattiger Veranda. Restaurant mit internationalen und regionalen Gerichten, Bar. Elefanten ziehen gelegentlich unter den Akazien vorbei.
Umweltfreundliche Lodge vollständig aus lokalen Materialien und afrikanischer Kunst erbaut, direkt am Ishasha-Fluss. Cottages mit erhöhter Holzterrasse und Grasdach, geräumige Zimmer mit Canvas-Ausstattung und privatem Balkon. Offene Lounge inmitten der Natur.
Erhöhte Lage mit Blick in den dichten Regenwald des Bwindi, direkt nahe dem Ausgangspunkt für das Gorilla Trekking. Gästehäuser mit Moskitonetzen, Zimmersafe, privatem Balkon und eigenem Bad. Drei-Gänge-Menüs, WLAN, Massageservice und 24-Stunden-Rezeption.
In diesem Waldland-Schutzgebiet kommen Berggorillas, Elefanten, Schimpansen und andere Affen-Arten und verschiedene Klein-Antilopen vor. Die bedrohten Berggorillas sind in Uganda außerdem noch im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark geschützt.
Der Kibale-Nationalpark hat seinen Namen vom Kibale-Wald. Dieser Wald ist einzigartig in Bezug auf seinen Artenreichtum und seine Populationsgröße an Primaten. Beispielsweise leben hier über tausend Schimpansen. Einige von ihnen können von Besuchern beobachtet werden. Neben dem Schwarz-Weißen Guereza kommt auch der Rote Guereza dort vor. Auch Waldelefanten haben hier ihr Zuhause. Der Kibale-Wald war von Abholzung und Besiedlung bedroht. Nun ist er ein Anziehungspunkt für Touristen.
Dieser Nationalpark im Nordwesten des Landes umfasst die größte geschützte Einzelfläche Ugandas. Das Grasland bevölkern Löwen, Afrikanische Büffel, Elefanten, Uganda-Kobs (eine in Uganda verbreitete Antilopenart) und als Besonderheit die seltene Uganda-Giraffe (auch: Rothschild-Giraffe). Namensgebend für den Park ist der Murchison-Wasserfall: Dort stürzt der Nil in imposanter Weise über eine Stufe. Im und am Fluss leben Nilkrokodile (die sich unter anderem von Tieren ernähren, die Opfer des Wasserfalls wurden), Flusspferde und viele Vögel.
Der Queen-Elizabeth-Nationalpark liegt im Süden Ugandas am Lake Edward und Lake George. Bekannt ist die "Mweya Lodge" am "Kazinga Kanal". Dort lassen sich vor allem Flusspferde und Pelikane, aber auch verschiedene Eisvögel, Schreiseeadler, Goliathreiher, Defassa-Wasserböcke, Afrikanische Büffel, Elefanten, Löwen und Zebra-Mangusten beobachten. Akazien und Kandelaber-Wolfsmilch prägen die Pflanzenwelt. Im Maramagambo-Wald finden sich auch verschiedene Affen-Arten und Riesen-Waldschweine, im Süden des Parks kann man Kronen-Kraniche, die Wappenvögel Ugandas, und Topis beobachten. Die dort lebenden Löwen haben die Angewohnheit, in Bäume zu klettern. Interessant ist auch die "Crater Area", dort herrscht Grasland vor.
Pirschfahrten im 4x4-Safari-Fahrzeug
2 Primate-Trekkings
Rhino Trekking
Diese Reise richtet sich an Reisende,
Hinweis:
Gorilla- und Schimpansen-Trekking erfordern körperliche Fitness und stabiles Schuhwerk. Nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. Gelbfieberimpfung ist Pflicht für die Einreise. Rückreise per Inlandsflug – Gepäck max. 15–20 kg in weichen Reisetaschen. Individuelle Verpflegungswünsche bitte bei Buchung mitteilen.